In Bayern gibt es rund 51.000 Jäger, die eine Jagdfläche von 6,8 Millionen Hektar bewirtschaften. Davon entfallen 87% auf private und kommunale Flächen, nur 0,8 Millionen Hektar (ca. 13%) sind Staatsforste. Lediglich 35% der Landesfläche sind bewaldet, der größte Teil der Jagdflächen sind Wiesen und Felder.


Die Jagd unterliegt in Deutschland einer strengen gesetzlichen Regelung und einer genau festgelegten staatlichen Organisation. Diese besteht aus:

- der obersten Jagdbehörde im Landwirtschaftsministerium zuständig für Gesetze und Verordnungen

- den höheren Jagdbehörden bei den Bezirksregierungen

- den unteren Jagdbehörden in den Landratsämtern u.a. zuständig für Jagdscheine, Jagdpachtverträge und Abschusspläne




Schwarzwild

Großer Erfolg für den Bayerischen Jagdverband

Die vielen Gespräche mit der Politik haben sich gelohnt. Mit viel Verhandlungsgeschick hat unser Präsident  Prof. Dr. Jürgen Vocke jetzt erreicht, dass unserer jahrelangen Forderung nach einem Kostenausgleich für die vielen Gebühren rund um die Schwarzwildjagd endlich stattgegeben wurde. Schon ab Januar 2018 bekommen die Jäger , ohne die eine effektive und nachhaltige Reduktion des Schwarzwildbestandes nicht möglich ist, als Anreiz, die Wildschweindichte noch mehr zu reduzieren, rund 1,5 Millionen Euro. Für die Erlegung von Frischlingen und nichtführenden Bachen erhalten Jäger ab dem nächsten Jahr eine Vergütung in Höhe von 20 Euro pro Tier ("Abschussprämie"). Damit können die hohen Belastungen, die durch die Trichinenuntersuchung, die Radio-Cäsium-Messung und die teuren Verkehrssicherungsmaßnahmen bei Treib- und Drückjagden entstehen, wenigstens ansatzweise ausgeglichen werden. Die Einzelheiten zur Abwicklung werden so schnell wie möglich bekannt gegeben. 


Der Waldumbau war Thema auf der „Grünen Seite“ der Bayerischen Staatszeitung, Ausgabe 34 vom 23. August 2019

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